Liebe Mitglieder und Freunde unseres Vereines!

Wahrscheinlich hat der ein oder andere von Ihnen bereits leidvolle Erfahrung mit der neuen Parksituation auf und an unserer Sportanlage gemacht. Leider sind wir als Vorstand im Vorfeld überhaupt nicht über diese Aktion informiert worden und konnten dadurch auch überhaupt nicht beratend eingreifen.Stangen Am RömerhofVielmehr wurden unsere Reklamationen bei der Stadt Frankfurt bisher völlig unbeachtet gelassen, kleine Versuche zur Verbesserung der Situation sind kläglich gescheitert. Weiterhin hat man uns Anfang September eine Lösung "in den nächsten Tagen" zugesagt !

Bei der genannten Aktion ist durch das Land Hessen (Hessen mobil) allerdings innerhalb weniger Wochen ein "Schildbürgerstreich" durchgeführt worden. Im Mai wurde im Ortsbeirat (der eigentlich für dieses Gebiet gar nicht zuständig ist) eine Vorlage gemacht. Drei Monate später war alles schon umgesetzt.Stangen Am Römerhof1Vorrangig ist hier nach unserer Meinung nicht die Schulwegsicherung, die selbstverständlich wichtig und notwendig ist, allerdings wurde auf "Verhältnismäßigkeit" überhaupt nicht geachtet.

Wahrscheinlich sollten auch die Aktivitäten der anliegenden Autohändler eingeschränkt werden.

Wenn man bedenkt, dass der Zeitraum des von Schülern genutzten Weges von montags bis freitags zwischen 7 und ca. 16:00 Uhr ist, unser Trainings- und Spielbetrieb aber eigentlich erst

gegen 17:00 Uhr an Wochentagen und samstags und sonntags ganztägig stattfindet wenn keine Schule ist, wo besteht dann überhaupt eine Problematik.

Auch wurde bereits im Sommer eine Buslinie extra für den Schulbetrieb umgeleitet.

Interessant wäre auch zu wissen, über wie viele Kinder aus Nied sprechen wir denn, die den Schulweg über die Oeserstraße zum Römerhof-Gymnasium mit dem Fahrrad nutzen ? 20 oder 30 ? Für einen Fußweg ist die Entfernung ja wohl zu weit .

Allein unsere Tennisabteilung hat 130 Kinder, davon 30% zwischen vier und sechs Jahren, die ganz sicher von Ihren Eltern gebracht werden müssen. Ist das eine Relation ?

Hier hat man sicher im Vorfeld zu kurz gedacht, wenn überhaupt einer was gedacht hat.

Weiterhin war die Parkplatzsituation schon die letzten Jahre sehr angespannt. Die Bundesliga-Spielerinnen des FFC Frankfurt trainieren häufig 2 x pro Tag mit 1. und 2. Mannschaft.

Die Damen, da sie von weiter herkommen, reisen alle mit dem eigenen Pkw an.

Wie das Parken auf der Bezirkssportanlage bei nur noch 25 Parkplätzen aussieht,wenn unser Trainingsbetrieb nachmittags beginnt, kann man sich leicht vorstellen.

Wir sehen unseren Verein in seiner weiteren Entwicklung stark gestört bzw. behindert, das kann bis zur Abwicklung des Vereins führen. Denn durch die zukünftig schwierige Erreichbarkeit unserer Tennisanlage und auch des übrigen Sportgeländes, werden Mitglieder im ein oder anderen Fall den "weiteren Anfahrtsweg" nicht akzeptieren und unseren Verein verlassen (es sind ca. 600 Meter Fußweg zur Tennisanlage).

Auch die Gewinnung von neuen Mitgliedern wird sicher eingeschränkt.

Die bisher von einigen "Verantwortlichen" abgegebene Begründung zur Durchführung dieser Parksituation, man könne ja mit dem Fahrrad zur Sportanlage kommen, ist sicher auf der einen Seite richtig und vertretbar.

In einem Ortsteil mit integrierter Sportanlage kann das auch einfacher umsetzbar sein.

Wenn man aber weiß, dass der Großteil unserer Sportler nicht aus dem direkten Umfeld kommt, sondern schon einige Kilometer Anfahrt zur Sportanlage in Kauf nimmt, ist dieses Argument hinfällig.

Weiterhin stellt sich die Frage, wie sollen unsere Gäste, Zuschauer und auswärtigen gegnerischen Mannschaften zum Spielbetrieb kommen und wie will das Sportamt der Stadt Frankfurt zukünftig auf der Bezirkssportanlage Rebstock größere Veranstaltungen (z.B. Sportfeste,

Leichtathletikwettkämpfe, Deutsche Meisterschaften im Frisbee) durchführen lassen,wenn es max. 25 Parkplätze gibt.

Die Situation ist für uns alle dermaßen unbefriedigend, da der Aufwand von sportlicher Betätigung zur Gesamtzeit des Aufenthaltes auf der Tennis- oder Sportanlage in keinem Verhältnis steht.

Wir wurden in den letzten Jahren unter anderem für die sportlichste Familie, der Tennisverein mit der höchsten Steigerung der Mitgliederzahlen 2018 ausgezeichnet, das alles ist aber überhaupt nicht mehr relevant.

Auch unsere Aktivität über die Zeitung ist bisher ohne Erfolg geblieben. Anscheinend besteht hier kein Interesse an einer Publikation.

Einer unserer Lösungsvorschläge wäre, die Stangen des jetzt ca. 2 Meter breiten Bürgersteiges und Fahrradweges um ca.50 cm. nach rechts zu versetzen und damit die Möglichkeit zu geben mit dem PKW mit der rechten Seite auf dem Bürgersteig zu parken.

Ein eingeschränktes zeitliches Parkverbot für den Zeitraum des Schulbetriebes würde hier sicher auch weiterhelfen.

Als kurzfristige und unabdingbare Forderung unsererseits ist die Aufhebung des absoluten Halteverbotes an Wochenenden.

Wir hoffen, dass hier bald Lösungsvorschläge gemacht werden, damit auch gerade für unsere Tennisabteilung die nächste Saison geplant werden kann.

Der Vorstand