gruendungsurkunde
In der Sitzung am 18. Januar 1921 beschließt der kath. Jünglingsverein Griesheim a. M. der 1920 in Würzburg gegründeten „Deutschen Jugendkraft“ beizutreten und gründet Die Deutsche Jugend-Kraft DJK Ortsgruppe Griesheim. 1.Vorsitzender ist Heinrich Jöckle. Im April 1921 wird das brachliegende Grundstück Ecke Mainzer Landstraße- Elektronstraße (heutiges FIAT-Gelände) als Trainingsgelände gepachtet und zu einem Brauchbaren Sportplatz ausgebaut.

Schon am 31.07.1921 findet erstmals ein DJK Bezirks-wettkampf auf dem neuen Sportplatz statt. Sportarten: Leichtathletik und Schlagball. Bei den Jugendspielen des Main-Taunus-Gaues wird der wertvolle Schlagball-„Silberschild“ beim ersten Anlauf gewonnen und 1924 nach dreimaligen Siegen hintereinander endgültig in Besitz genommen. 1924 wird das Handballspiel eingeführt.
Große Erfolge bringen die Südhessischen Meisterschaften in Bensheim und die Reichsmeisterschaften in Köln. 1925 wird unser Ehrenmitglied, der unvergessene Wilhelm Lorger, zum 1. Kassierer gewählt. Im Juni 1927 wird die Kegelabteilung „Ritter vom blauen Montag“ gegründet. 1934 finden in St. Bliesen, bei einer Besucherrekordzahl, das Saarland Befreiungsspiel statt. 1934 heißt auch die direkte Folge von Freund und Leid.
Das Vereinshaus wurde fertiggestellt und mit einem Tanzfest feierlich eröffnet. Tags darauf wurde es durch die Nazis mutwillig zerstört. Auch das endgültige Verbot des Vereins durch die nationalsozialistischen Machthaber fällt in das Jahr 1934.

Nach dem Ende des Krieges und während des Wiederaufbaus werden zwar Ansätze und Verbindungen geknüpft, doch eine Wiedergründung erfolgt erst am 08. Juli 1964. Der Gründungsvorstand besteht aus den Herren Böhm, Kaplan Benedikt, Blessing, Friedrich, M. Metzner, O. Metzner, Schuster und Wiegand. Der Verein erhält den neutralen Namen „VfL Schwarz-Weiß 1921 Frankfurt-Griesheim“. Als erste aktive Abteilung tritt die Kegler-Gruppe „Ritter vom blauen Montag“ geschlossen dem Verein bei. Angeboten werden Jugendfußball, Handball, Tischtennis, Kegeln, Kinderturnen, Schwimmkurse und Gymnastik für Männer und Frauen. Zu früh stirbt am 22.08.1968 Alois Friedrich, der maßgeblichen Anteil am Erfolg nach der Wiedergründung hatte. 1969 nehmen erstmals zwei Fußball-Senioren-Mannschaften an der Punktrunde der B-Klasse Frankfurt, Gruppe West, teil. Bis zum Jahr 1970 wächst die Zahl der Mitglieder auf 500, davon 300 Kinder und Jugendliche. Im März 1970 übernimmt Konrad Felsenhorst das Amt des 1. Vorsitzenden. Meisterschaften bleiben nicht aus. Handballer und die Tischtennisabteilung verzeichnen einen stetigen Aufwärtstrend, der immer mit dem Aufstieg in höhere Spielklassen verbunden ist.

Doch nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch soziales Engagement inner- und außerhalb des Sportes Sind bis zum heutigen Tag eine Maxime des Vereins. Der Verein erhält seinen endgültigen Namen: DJK Schwarz-Weiß Griesheim e.V. 1971 wird die Tradition der Schwarz-weiß Griesheimer Kappenabende ins Leben gerufen. 1973 entsteht in Eigenarbeit eine Flutlichtanlage auf dem Sportgelände Am Rebstock.1978 übernimmt Klaus Blessing die Führung des Vereins. Im gleichen Jahr wird der Aufstieg der Fußballer in die A-Klasse gefeiert.

Im September 1979 wird das erste große integrative Spielfest zu Gunsten Behinderter durchgeführt. Nach zweijähriger Planung- und Bauzeit wurde am 24., März 1980 das selbsterrichtete Jugend- Und Vereinshaus eingeweiht. Der Verein hat für seine 600 Mitglieder wieder einen Treffpunkt. Über eigene Tennisplätze verfügt Schwarz-Weiß seit Mai 1981. Mit der Übergabe wurde auch die Tennisabteilung ins Leben gerufen.1988 wird Helmut Müller 1. Vorsitzender. Im gleichen Jahr wird der DJK Schwarz-Weiß Griesheim als Anerkennung der Stadt Frankfurt am Main für erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit die „Walter-Möller-Plakette“ verliehen.1990 Aufstieg der Fußball-Senioren in die Bezirksliga Frankfurt am Main. 1991 Der Kappenabend fällt dem Golfkrieg zum Opfer, weil alle Karnevalsveranstaltungen abgesagt wurden.